Die Analyse
29.10.2009 von admin.
SWOT Analyse
Strengths-Weaknesses-Opportunities-ThreatsStärken-Schwächen-Chancen-Risiken
SWOT-MATRIX

Externe und Interne Analyse
Externe Analyse = Uweltanalyse = Chanchen und Risiken
Die Chancen und Risiken kommen von außen und ergeben sich aus:
- Veränderungen im Markt
- Veränderungen in der technologischen Umwelt
- Veränderungen in der sozialen oder ökologischen Umwelt
Als zukünftige Unternehmerin oder Unternehmer sollten Sie diese Veränderungen beobachten und darauf mit einer Strategieanpassung reagieren.
Interne Analyse = Unternehmensanalyse = Stärken und Schwächen
Die Stärken und Schwächen beziehen sich auf das Unternehmen selbst. Hier ist Ihre Selbstbeobachtung des Unternehmens gefragt. Man kann diese auch als Inweltanalyse bezeichnen.
Wie machen Sie eine Swot-Analyse?
- Inweltanalyse: Suchen nach Stärken und Schwächen. Einsatz von Moderationstechniken und Bildung von Gruppenkonsens. Gruppieren, strukturieren und gewichten Sie die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens. Die Stärken und Schwächen werden in den entsprechenden Matrixfeldern mit den entsprechenden Titeln aufgelistet.
- Umweltanalyse: Suchen nach den strategisch relevanten Chancen und Risiken
- Nun wird versucht, den Nutzen aus Stärken und Chancen zu maximieren, und die Verluste aus Schwächen und Risiken zu minimieren. Hierzu wird gezielt nach folgenden Kombinationen gesucht, danach wird gefragt, welche Initiativen und Maßnahmen sich daraus ableiten lassen:
- STC Stärke/Chancen-Kombination: Welche Stärken passen zu welchen Chancen? Wie können Stärken genutzt werden, so dass sich die Chancenrealisierung erhöht?
- STR Stärke/Risiken-Kombination: Welchen Risiken können wir mit welchen Stärken begegnen? Wie können vorhandene Stärken eingesetzt werden um den Eintritt bestimmter Risiken abzuwenden?
- SC Schwäche/Chancen-Kombination: Wo können aus Schwächen Chancen entstehen? Wie können Schwächen zu Stärken entwickelt werden?
- SR Schwäche/Risiken-Kombination: Wo befinden sich unsere Schwächen und wie können wir uns vor Schaden schützen?
Es können durchaus mehrere Stärken zur Realisierung einer Chance oder Vermeidung eines Risikos eingesetzt werden. Die größten Bedrohungen sind auch dort zu vermuten, wo eine Kombination von Schwächen einer oder mehreren Risiken gegenübersteht.Aufgrund dieser Kombinationen müssen dann passende Strategien entwickelt und aufeinander abgestimmt werden. Hierbei handelt es sich sicher um den anspruchsvollsten Teil des Vorgehens.Die Kernstrategien werden dann in der Acht-Feld-Matrix eingetragen.
Worauf Sie achten sollten!
Entscheidend für den Erfolg sind immer konkrete und am Ziel ausgerichtete Maßnahmen, die konsequent umgesetzt werden müssen.Die folgenden Fehler können häufig in veröffentlichten SWOT-Analysen beobachtet werden:
- Durchführung einer SWOT-Analyse ohne davor ein Ziel (einen Soll-Zustand) zu vereinbaren. SWOT-Analysen sollten immer bezogen auf ein Ziel erstellt und nicht abstrakt gehalten werden. Wird der gewünschte Soll-Zustand nicht vereinbart, werden die Teilnehmer unterschiedliche Soll-Zustände erreichen, was zu schlechteren Resultaten führt.
- Externe Chancen werden oft mit internen Stärken verwechselt. Sie sollten streng auseinandergehalten werden.
- SWOT-Analysen werden oft mit möglichen Strategien verwechselt. SWOT-Analysen beschreiben Zustände, Strategien hingegen Aktionen. Um diesen Fehler zu vermeiden, sollte man möglichst bei Chancen an „günstige Bedingungen” denken und bei Risiken an „ungünstige Bedingungen”.
- Bei der SWOT-Analyse wird keine Priorisierung vorgenommen. Es lassen sich keine konkreten Maßnahmen ableiten, Maßnahmen werden also weder beschlossen noch umgesetzt.
Viel Spaß bei der Analyse!